Lexikon - Gesamtglossar aller Bücher

  • Begriff
    Erklärung
  • Q10-Wert, engl. Q10 value
    Wert, der die Rate biochemischer Prozesse oder Reaktionen über einen Temperaturbereich von 10 °C vergleicht. Ein temperaturunabhängiger Prozess hat einen Q10-Wert von 1; Werte von 2 oder 3 bedeuten, dass sich die Reaktionsgeschwindigkeit mit steigender Temperatur verdoppelt bzw. verdreifacht.
  • QTL
    Quelle: Genetik
    (engl. quantitative trait locus) Region auf einem Chromosom, die für ein quantitatives Merkmal codiert (7 Abschn. 11.4.5).
  • Abkürzung von „quantitative trait locus“. Ein Chromosomenabschnitt, der genetische Information trägt, die für ein quantitatives Merkmal (> G) von großer Bedeutung ist. Mit neuen Techniken können solche DNA-Abschnitte identifiziert und analysiert werden.
  • qualitative Merkmalsausprägung
    Ein Merkmal, dessen Ausprägung eine eindeutige Gruppierung von Objekten in diskrete Klassen zulässt.
  • Ein Merkmal, dessen Ausprägung eine eindeutige Gruppierung von Objekten in diskrete Klassen zulässt.
  • qualitatives Merkmal, engl. qualitative trait
    auf einer nicht messbaren Eigenschaft beruhendes Merkmal, etwa die Alternative blau oder braun
  • Quantelungsanalyse
    Ein Verfahren, mit dem die Anzahl der Vesikel festgestellt wird, die während einer normalen synaptischen Signalübertragung Neurotransmitter freisetzen.
  • quantitative Merkmalsausprägung
    Ein Merkmal, dessen Variation bei Objekten gemessen werden kann (z. B. mit einem Maßband oder einer Waage).
  • quantitative trait loci (QTLs, Loci für quantitative Merkmale)
    Genorte für quantitative Merkmale; Gruppe von Genen, die ein komplexesMerkmal bedingen, welches quantitiv (in der Menge, nicht in der Form) variiert
  • quantitative Variablen, engl. quantitative variables
    Variablen, die sich quantitativ messen lassen – im Gegensatz zu → kategorischen Variablen, die sich nur qualitativ unterscheiden
  • Phänotypische Eigenschaft, die sich metrisch messbar bewerten lässt. Beispiele sind das Körpergewicht und die Körpergröße, die mit einer Waage oder Maßband gemessen werden können. Anders als bei qualitativen Merkmalen (> G) können wir keine eindeutigen Klassengrenzen ziehen.
  • Merkmal, dessen Variation bei Objekten gemessen werden kann (z. B. mit einem Maßband oder einer Waage).
  • quantitatives Merkmal, engl. quantitative trait
    Merkmal, das auf numerischen Werten (quantitativen Daten) beruht, die man durch Messungen erhalten hat, etwa die Körpergröße
  • Quartärstruktur, engl. quaternary structure
    spezielle räumliche Anordung der Untereinheiten eines oligomeren Proteins (Gegensatz zu → Primärstruktur, → Sekundärstruktur, → Tertiärstruktur)
  • Quasispezies
    Die unterschiedlichen genetischen Formen bestimmter RNA-Viren, die im Verlauf einer Infektion durch Mutationen entstehen.
  • Quelle (Bildungsort, Syntheseort), engl. source
    pflanzliche Organe, die ihre überschüssigen, nicht selbst benötigten Assimilationsprodukte abgeben, zum Beispiel ausgereifte Blätter oder Speicherorgane (Gegensatz zu → Senke)
  • Quellpopulationen, engl. source populations
    Populationen, die als Herkunft von Individuen für andere Populationen innerhalb einer Metapopulation fungieren
  • quergestreifte Muskulatur
    → Skelettmuskulatur
  • Quergestreifter Muskel
    Ein Muskeltyp, der ein gestreiftes Erscheinungsbild hat; die beiden Formen quergestreifter Muskeln sind Skelettmuskel und Herzmuskel.
  • Quorum sensing, engl. quorum sensing
    die Verwendung chemischer Kommunikationssignale, um dadurch dichteabhängige Aktivitäten wie die Bildung eines Biofilms bei Prokaryoten oder Meeresleuchten bei Dinoflagellaten auszulösen