Lexikon - Gesamtglossar aller Bücher

  • Begriff
    Erklärung
  • R-Faktoren (Resistenzfaktoren), engl. resistance factors
    Plasmide, auf denen eines oder mehrere Gene für Antibiotikaresistenz liegen
  • R-Gene (Resistenzgene), engl. resistance (R) genes
    Pflanzengene, die eine Resistenz gegen bestimmte Stämme von Pathogenen vermitteln
  • R-Gruppe
    → Seitenkette
  • R-Schleifen
    Strukturen, die sich bilden, wenn transkribierte RNA den Nichtmatrizenstrang der DNA-Doppelhelix an Switch-Regionen im Gencluster der konstanten Regionen der Immunglobuline verdrängt. R-Schleifen unterstützen wahrscheinlich die Rekombination beim Klassenwechsel.
  • r-Strategen, engl. r-strategists
    Arten, deren Lebenszyklusstrategie durch eine hohe intrinsische Wachstumsrate (r) und somit durch ein rasches Anwachsen der Population gekennzeichnet ist (Gegensatz zu → K-Strategen)
  • → Rho-Familie kleiner GTPasen
  • Rachenmandeln
    Beidseitig vorhandene, schleimhautassoziierte lymphatische Gewebe in der Nasenhöhle.
  • Radialgliazelle
    Eine Gliazelle im embryonalen Gehirn, die einen Fortsatz von der ventrikulären Zone zur Oberfläche des Gehirns bildet; unreife Neuronen und Glia wandern entlang dieses Fortsatzes.
  • radiäres Leitbündel
    Xylem- und Phloemstränge bilden alternierend einen gedachten Kreis. > Leitbündel, > Wurzel
  • Radiärfurchung, engl. radial cleavage
    Form der Embryonalentwicklung, bei der die Ebenen der Zellteilung parallel und senkrecht zur animal-vegetativen Achse des Embryos liegen (vgl. → Spiralfurchung)
  • Radiärsymmetrie, engl. radial symmetry
    Form der Symmetrie, bei der im Extremfall jeglicher imaginäre Schnitt durch den Mittelpunkt des Körpers diesen in zwei spiegelbildliche Hälften teilt. Dies wäre bei einem exakt zylindrischen Körper der Fall, dem die Nesseltiere (Cnidarier) nahe kommen. Bei Stachelhäutern handelt es sich dagegen um eine → Pentamerie. (Gegensatz zu → Bilateralsymmetrie, → Biradialsymmetrie, → Kugelsymmetrie)
  • Radiatio optica
    Siehe Sehstrahlung.
  • Radiation (Wärmestrahlung), engl. radiation
    der Transfer von Wärme durch Austausch von Infrarotstrahlung von einem wärmeren auf ein kälteres Objekt (vgl. → elektromagnetische Strahlung)
  • "Keimwurzel; vom Embryo gebildete Wurzel"
  • Radicula, engl. radicle
    die Wurzelanlage beim pflanzlichen Embryo
  • radioaktive Isotope (Radionuclide), engl. radioisotopes
    instabile Isotope eines Elements, deren Atomkern spontan zerfällt und Teilchen und Energie freigibt; Beispiele sind Kohlenstoff-14 (14C) oder Tritium (3H)
  • radioaktiver Zerfall, engl. radioactive decay
    spontaner Zerfall von radioaktiven Isotopen unter Abgabe von Strahlung
  • Radiometrie (radiometrische Datierung), engl. radiometry
    eine Methode zur Altersbestimmung von Objekten wie Fossilien und Gesteinen, basierend auf den Zerfallsraten von radioaktiven Isotopen
  • radiometrische Datierung
    → Radiometrie
  • Radionuclide
    → radioaktive Isotope
  • Radula, engl. radula
    Raspelzunge vieler Mollusken, die dem Nahrungserwerb dient
  • RAE1-Familie (retinoic acid early inducible 1)
    Mehrere MHC-Klasse-Ib-Proteine bei Mäusen, die zu den Proteinen der RAET1-Familie beim Menschen ortholog sind, beispielsweise H60 und MULT1; bei Mäusen Liganden für NKG2D.
  • RAET1
    Familie mit zehn MHC-Klasse-Ib-Proteinen, die Liganden von NKG2D sind. Dazu gehören mehrere UL16-bindende Proteine (ULBPs).
  • Erste Proteinkinase in der Raf/MEK1/Erk-Signalkaskade; wird von der kleinen GTPase Ras aktiviert.
  • RAG-1, RAG-2
    Proteine, die von den rekombinationsaktivierenden Genen RAG-1 und RAG-2 codiert werden. Sie bilden ein Dimer, das die V(D)J-Rekombination in Gang setzt.
  • Randeffekt, engl. edge effect
    Veränderungen der ökologischen Prozesse in einer Lebensgemeinschaft, die durch physikalische oder biologische Faktoren einer angrenzenden Lebensgemeinschaft hervorgerufen werden
  • Randsinus
    morphologische Abgrenzung des Parakortex‘ im Lymphknoten
  • Randsinus (marginal sinus)
    Ein mit Blut gefülltes Netzwerk von Gefäßen, das sich von der zentralen Arteriole ausgehend verzweigt und jeden Bereich der weißen Pulpa in der Milz umgibt.
  • Die Summe der Werte, die in jeweils einer Zeile oder Spalte der r-mal-c-Kontingenztafel (> G) stehen.
  • Randzone (marginal zone)
    Bereich des Lymphgewebes an der Grenze der weißen Pulpa in der Milz (→ B-Zellen der Randzone).
  • Rang- bzw. Ergebnisziele
    Rang- bzw. Ergebnisziele beschreiben, welches Ergebnis angestrebt wird. Dies kann sich beispielsweise auf eine Platzierung im Wettkampf oder einen angestrebten Tabellenplatz beziehen.
  • Ranunculus repens – Kriechender Hahnenfuß
    Ranunculaceae
  • Ranvier-Schnürring
    Ein Bereich zwischen zwei aufeinanderfolgendenMyelinscheiden, wo ein Axon mit der extrazellulären Flüssigkeit in Kontakt kommt.
  • Ranvier-Schnürring, engl. node of Ranvier
    Lücke in der Myelinscheide, die das Axon umgibt; die Stelle, an der die Axonmembran Aktionspotenziale auslösen kann
  • Rapamycin
    Immunsuppressivum, das intrazelluläre Signalwege blockiert, an denen die Serin/Threonin-Kinase → mTOR beteiligt ist. Diese Signalwege sind erforderlich, um die Apoptose zu hemmen und die Vermehrung der T-Zellen anzuregen. Eine andere Bezeichnung für Rapamycin ist Sirolimus.
  • Abkürzung von „random amplified polymorphic DNA“. Mithilfe der PCR (> G) kann mit nur einer Untersuchung die genetische Variabilität vieler DNA-Abschnitte von Individuen aufgedeckt werden. Es wird nur ein Primer (> G) eingesetzt. Damit werden DNA-Abschnitte erfasst, die sowohl an ihrem Anfang wie am Ende das zum Primer komplementäre DNAMotiv tragen.
  • "Struktur in der Samenschale; zeigt den Verlauf der Leitbündel in der Samenanlage an. > Samen"
  • Raphekerne
    Cluster von serotonergen Neuronen, die im Hirnstamm entlang der Mittellinie des Hirnstammes vom Mittelhirn zur Medulla oblongata ziehen und diffus in alle Schichten des ZNS projizieren.
  • Raptor
    → mTORC1
  • Kleine GTPase mit wichtigen Funktionen in den intrazellulären Signalwegen, beispielsweise der Antigenrezeptoren von Lymphocyten.
  • Rasterschubmutation
    → Frameshift-Mutation
  • Raues endoplasmatisches Reticulum
    Ein membranumhülltes zelluläres Organell, an dessen äußerer Oberfläche sich Ribosomen befinden; ein Ort der Synthese von Proteinen, die in eine Membran eingebaut oder von einer Membran umschlossen werden sollen. Auch als raues ER bezeichnet.
  • raues ER, engl. rough endoplasmatic reticulum
    raues endoplasmatisches Reticulum; jener Teil des ER, dessen Oberfläche mit Ribosomen besetzt ist (Gegensatz zu → glattes ER)
  • Räumliche Summation
    Die Verrechnung von exzitatorischen postsynaptischen Potenzialen, die an mehr als einer Synapse einer Zelle generiert werden. Siehe auch zeitliche Summation.
  • räumliche Summation, engl. spatial summation
    die Addition der Depolarisationen und Hyperpolarisationen, die von mehreren synaptischen Endknöpfchen erzeugt wurden; tragen durch die räumliche Summation gemeinsam zur Erzeugung oder Hemmung von Aktionspotenzialen in einer postsynaptischen Zelle bei (Gegensatz zu → zeitliche Summation)
  • Rautenhirn (Rhombencephalon)
    Die Region des Gehirns, die sich von den embryonalen, caudal gelegenen primären Gehirnbläschen ableitet. Zu den Strukturen des Rautenhirns gehören Kleinhirn, Brücke und Medulla.
  • Rautenhirn, engl. hindbrain
    auch als Rhombencephalon bezeichnet; Bereich des in der Entwicklung befindlichen Gehirns von Wirbeltieren, aus dem die Medulla oblongata, die Pons und das Kleinhirn entstehen (vgl. → Vorderhirn, → Mittelhirn)
  • Reaktanden
    → Reaktionspartner
  • Reaktion
    → chemische Reaktion
  • Reaktion der späten Phase
    Allergische Reaktion, die einige Stunden nach dem ersten Kontakt mit dem Antigen einsetzt. Wahrscheinlich werden dabei die verschiedenen Untergruppen der Leukocyten zur Antigenkontaktstelle dirigiert.
  • Reaktionspartner (Reaktanden, Edukte), engl. reactants
    Ausgangsstoffe einer chemischen Reaktion; chemische Substanzen, die mit anderen Substanzen eine chemische Reaktion eingehen
  • Reaktionsprodukte, engl. reaction products
    die Moleküle, die als Endstoffe aus einer chemischen Reaktion hervorgehen
  • Reaktionszentrum, engl. reaction center
    Gruppe von elektronenübertragenden Proteinen, die Energie von lichtabsorbierenden Pigmenten erhalten und diese durch Redoxreaktionen in chemische Energie umwandeln
  • reaktive Sauerstoffspezies (ROS)
    Superoxidanion O2- und Wasserstoffperoxid (H2O2), die von Phagocyten, beispielsweise von neutrophilen Zellen und Makrophagen, nach der Aufnahme von Mikroorganismen produziert werden und die Zerstörung der Mikroorganismen unterstützen.
  • Realnische, engl. realized niche
    die tatsächlich von einer Art eingenommene ökologische Nische, die durch die Wechselbeziehungen mit anderen Arten definiert ist (Gegensatz zu → Fundamentalnische)
  • Receptaculum
    → Blütenboden
  • Mastdarm
  • Rectum, engl. rectum
    Enddarm, Mastdarm; letzter Abschnitt des Darms, der am After endet
  • Redoxreaktion, engl. redox reaction
    Kurzform für Reduktions-Oxidations-Reaktion; chemische Reaktion, bei welcher der eine Reaktand reduziert wird (Elektronen aufnimmt), der andere oxidiert wird (Elektronen abgibt)
  • Reduktion, engl. reduction
    Elektronenaufnahme durch einen chemischen Reaktanden (Gegensatz zu → Oxidation)
  • Reduktionsmittel, engl. reducing agent
    Substanz, die Elektronen auf eine andere Substanz übertragen kann. Das Reduktionsmittel wird dabei oxidiert, der Partner (das → Oxidationsmittel) reduziert.
  • Eine bekannte Folge von Elementen (hier Nukleotidbausteine), die zum Vergleich und zur Analyse anderer Elementfolgen dient.
  • Reflex
    Ein Reflex ist eine angeborene S-R-Verbindung, d. h. auf einen bestimmten Reiz folgt immer die gleiche körperliche Reaktion.
  • Reflex, engl. reflex
    unter Beteiligung von nur wenigen Neuronen (bei Wirbeltieren häufig Neuronen im Rückenmark) automatisch ablaufende, motorische Reaktion, die unmittelbar auf einen Sinnesreiz erfolgt
  • Refraktärzeit, engl. refractory period
    der kurze Zeitraum unmittelbar nach einem Aktionspotenzial, in dem kein weiteres Aktionspotenzial an einer erregbaren Membran ausgelöst werden kann
  • regelmäßige (gleichförmige) Verteilung, engl. regular (uniform) dispersion
    die durch gleichmäßige Abstände zwischen den Individuen gekennzeichnete räumliche Anordnung der Individuen einer Population (vgl. → geklumpte Verteilung, → zufällige Verteilung)
  • Regeneration, engl. regeneration
    die Entwicklung eines vollständigen Individuums aus einem Fragment eines Organismus bzw. die Fähigkeit, einzelne verloren gegangene Körperteile wiederherzustellen
  • Regenschatten, engl. rain shadow
    Bezeichnung für die relativ trockenen Gebiete auf der windabgewandten Seite von Gebirgszügen
  • RegIIIγ
    Antimikrobielles Protein aus der C-Typ-Lektin-Familie, das im Darm von Mäusen von den Paneth-Zellen produziert wird.
  • regionaler Artenpool, engl. regional species pool
    bisweilen auch als Gamma-Diversität bezeichnet; sämtliche auf eine geographische Region beschränkten Arten
  • Statistisches Verfahren, mit dem der Einfluss von unabhängigen Variablen auf abhängige Variable (> G) bewertet wird. Der Fall von zwei Variablen und einem linearen Zusammenhang führt zur Regressionsgeraden.
  • Gerade, die einen linearen Zusammenhang zwischen unabhängigen und abhängigen Werten (> G) einer Untersuchung beschreibt und dabei die Abweichung der Geraden von den Beobachtungswerten minimiert.
  • Regulationsentwicklung (regulative Entwicklung, Regulationstyp), engl. regulative development
    Entwicklungsmuster in der Embryonalentwicklung von Tieren, bei dem das Entwicklungsschicksal der frühen Blastomeren noch nicht vollständig festgelegt ist. Der Verlust einiger Zellen im Verlauf der Furchung beeinflusst den sich entwickelnden Embryo nicht, weil die übrigen Zellen den Verlust ausgleichen. (Gegensatz zu → Mosaikentwicklung)
  • Regulationssequenz, engl. regulatory sequence
    DNA-Sequenz, an die das Proteinprodukt eines Regulatorgens bindet
  • Regulationssystem, engl. regulatory system
    ein System, das mithilfe von Feedback-Informationen eine physiologische Funktion oder einen physiologischen Parameter auf einem optimalen Niveau hält. (Gegensatz zu → kontrolliertes System)
  • Regulationstyp
    → Regulationsentwicklung
  • regulative Entwicklung
    → Regulationsentwicklung
  • Ein DNA-Abschnitt, der auf die Synthese von Aminosäureketten (Proteine) Einfluss nimmt.
  • Regulatorgen, engl. regulatory gene
    Gen, das ein Protein (oder nur eine RNA) codiert, welches wiederum die Expression eines anderen Gens kontrolliert (Gegensatz zu → Strukturgen)
  • regulatorische T-Zellen
    CD4-T-Effektorzellen, die T-Zell-Reaktionen hemmen, bei der Kontrolle von Immunreaktionen mitwirken und einer Autoimmunität entgegenwirken. Man unterscheidet mehrere verschiedene Untergruppen, insbesondere die Linie der natürlichen regulatorischen T-Zellen, die im Thymus gebildet wird, und die induzierten regulatorischen T-Zellen, die in der Peripherie in bestimmten Cytokinumgebungen durch Differenzierung aus naiven CD4-T-Zellen hervorgehen.
  • regulatorische T-Zellen (Tregs), engl. regulatory T cells
    Klasse von T-Zellen, die die Selbsttoleranz des Immunsystems regulieren
  • regulatorische Toleranz
    Toleranz aufgrund der Aktivität von regulatorischen T-Zellen.
  • regulatorischer 19S-Cap-Komplex (19S regulatory cap)
    Komponente des Proteasoms, die aus mehreren Untereinheiten besteht und ubiquitinierte Proteine für den Abbau im katalytischen Core-Komplex bindet.
  • reife B-Zellen
    B-Zellen, die IgM und IgD auf ihrer Oberfläche tragen und auf Antigene reagieren können.
  • reife mRNA, engl. mature mRNA
    eukaryotische mRNA, die nach der Transkription durch Entfernen von Introns und das Hinzufügen einer Cap-Struktur am 50-Ende und eines Poly-A-Schwanzes am 30-Ende modifiziert wurde
  • Individuen verfolgen stets die gleiche Strategie und können diese nicht abändern.
  • reinerbig
    → homozygot
  • Reinforcement (Verstärkung), engl. reinforcement
    das Verstärken einer präzygotischen Isolation zwischen Populationen durch die natürliche Selektion
  • reinigende Selektion
    → negative Selektion
  • Reissner-Membran
    Die Membran in der Hörschnecke des Innenohrs, die die Scala vestibuli von der Scala media trennt.
  • Reiz (Stimulus), engl. stimulus
    ein physikalisches oder chemisches Signal, das aus der Umwelt oder dem Organismus selbst kommt und beim Empfänger (Körperzelle oder ganzer Organismus) eine Veränderung in der Funktion oder im Verhalten auslöst
  • rekombinante Chromatiden, engl. recombinant chromatids
    Chromatiden nach dem Crossing-over in der Meiose, die Teile von Nicht-Schwesterchromatiden enthalten
  • rekombinante DNA, engl. recombinant DNA
    ein im Labor hergestelltes DNA-Molekül aus zwei oder mehr Abschnitten verschiedener Herkunft, oft über die Artgrenzen hinweg
  • rekombinantes Protein, engl. recombinant protein
    ein von → rekombinanter DNA codiertes Protein
  • Rekombination
    Quelle: Genetik
    (lat. recombinare, neu verteilen) Austausch von Allelen zwischen homologen Chromosomen (7 Abschn. 4.4.2 und 7 Abschn. 6.3.3).
  • Austausch von genetischer Information zwischen Informationsträgern eines Individuums (z. B. Chromosomen).
  • Rekombination, engl. recombination
    Neukombination, womit in der Regel die Neukombination genetischen Materials bei der → sexuellen Fortpflanzung gemeint ist
  • Rekombinationshäufigkeit (Rekombinationsfrequenz), engl. recombinant frequency
    der Anteil an Nachkommen einer genetischen Kreuzung, deren Phänotyp sich aufgrund einer Rekombination durch Crossing-over zwischen gekoppelten Genen während der Gametenbildung vom Phänotyp der Eltern unterscheidet
  • Rekombinationssignalsequenzen (RSSs)
    DNA-Sequenzen auf einer oder auf beiden Seiten der V-, D-, und J-Gen-Segmente, die von der RAG-1:RAG-2-Rekombinase erkannt werden. Sie bestehen aus jeweils einer konservierten Heptamer- und Nonamersequenz, die durch zwölf oder 23 Basenpaare voneinander getrennt sind.
  • Rekonsolidierung
    Der Vorgang, durch den eine bereits konsolidierte Erinnerung abgerufen, modifiziert und wieder neu gespeichert wird.
  • Relative Refraktärzeit
    Die Zeit nach einem Aktionspotenzial, in der ein stärkerer depolarisierender Strom aufgewendet werden muss, um die Schwelle zu erreichen und ein neues Aktionspotenzial auszulösen.
  • Releasing-Hormone, engl. releasing hormones
    mehrere im Hypothalamus produzierte Hormone, welche die Sekretion von Hormonen des Hypophysenvorderlappens anregen
  • Die Ergebnisse eines Versuchs sind bei Wiederholung reproduzierbar.
  • Relish
    Spezielles Protein der NFκB-Familie von Transkriptionsfaktoren, das als Reaktion auf gramnegative Bakterien die Expression verschiedener antimikrobieller Peptide induziert.
  • REM-Schlaf
    Eine Schlafphase, die durch EEG-Wellen mit geringer Amplitude und hoher Frequenz, lebhafte Träume, schnelle Augenbewegungen und Verlust derMuskelspannung gekennzeichnet ist. Siehe auch Non-REM-Schlaf.
  • REM-Schlaf, engl. REM (rapid-eye-movement) sleep
    Schlafstadium, das durch schnelle Augenbewegungen, lebhafte Träume und Entspannung der Skelettmuskulatur charakterisiert ist (Gegensatz zu → Tiefschlaf)
  • Remeristematisierung
    ausdifferenzierte Zellen werden wieder teilungsaktiv, zum Beispiel bei der Bildung sekundärer Cambien. > Meristem
  • Remodellierung der Atemwege
    Eine Verdickung der Wände der Luftwege, die bei chronischem Asthma aufgrund einer übermäßigen Entwicklung und Vergrößerung der Schicht der glatten Muskulatur und der Schleimdrüsen entsteht und letztendlich zur Ausbildung einer Fibrose führt. Häufig kommt es zu einer irreversiblen Abnahme der Lungenfunktion.
  • renal (von lat. renes für „Nieren“), engl. renal
    die Nieren betreffend
  • Renin, engl. renin
    ein von den Nieren als Reaktion auf einen Abfallen der Filtrationsrate der Glomeruli ausgeschüttetes Enzym, wandelt zusammen mit dem angiotensinkonvertierenden Enzym ein inaktives Protein im Blut in Angiotensin um
  • repetitive DNA, engl. repetitive DNA
    sich wiederholende, nichtcodierende DNA-Sequenzen, die außerhalb von Genen liegen (vgl. → hochrepetitive Sequenzen)
  • Replikation
    Quelle: Genetik
    (lat. replicatio, Kreisbewegung) Verdoppelung der DNA (7 Abschn. 2.2).
  • Bis auf Mutation ein weitgehend identischer Kopiervorgang eines DNA-Fadens vor der Metaphase (> G) in der Mitose oder vor der ersten meiotischen Teilung (> G).
  • Replikation, engl. replication
    allgemein die Vervielfältigung des genetischen Materials; bei Eukaryoten die Verdoppelung der DNA in der S-Phase des Zellzyklus (vgl. → semikonservative Replikation)
  • Replikationseinheit
    → Replikon
  • Replikationsgabel, engl. replication fork
    Stelle, an der ein DNA-Molekül repliziert wird. Die y-förmige Gabel bildet sich durch Entspiralisierung des DNA-Moleküls, das repliziert wird.
  • Replikationskomplex (Replisom), engl. replication complex
    die enge Verbindung verschiedener Proteine, die bei der DNA-Replikation zusammenwirken
  • Replikationsursprung, engl. origin of replication (ori)
    Sequenz der DNA-Doppelhelix, die von einer Helikase entspiralisiert wird und an die die DNA-Polymerase bindet, um mit der DNA-Replikation zu beginnen
  • Replikon (Replikationseinheit), engl. replicon
    DNA-Abschnitt, der einen einzelnen Replikationsursprung enthält
  • Replisom
    → Replikationskomplex
  • Reportergen
    Quelle: Genetik
    Gen ohne Promotor, dessen Expression leicht nachweisbar ist (z. B. grün-fluoreszierendes Protein, Luciferase, lacZ). Nach der Fusion mit dem zu untersuchenden Gen oder Promotor wird das Konstrukt in die entsprechenden Zellen oder Organismen (Tier, Pflanzen) eingeschleust und die Expression gemessen (7 Technikbox 34).
  • Reportergen (Indikatorgen), engl. reporter gene
    auch als Markergen bezeichnet; in der rekombinanten DNA enthaltenes Gen, welches als genetischer Marker das Vorhandensein und Funktionieren rekombinanter DNA in einer Wirtszelle anzeigt
  • Repräsentativität (repräsentative Stichprobe)
    Die Stichprobe entspricht in ihrer Zusammensetzung und Struktur der Grundgesamtheit (> G).
  • Repressor
    Quelle: Genetik
    (lat. reprimere, dämpfen, zurückdrängen) Regulationsmolekül der Genexpression, das die Transkription des Gens verhindert oder vermindert (S. 138).
  • Repressor, engl. repressor
    ein von einem Regulatorgen codiertes Protein; kann an einen spezifischen Operator binden und dadurch die Transkription des Operons unterbinden
  • reprimierbare Enzyme, engl. repressible enzymes
    Enzyme, deren Synthese durch Anwesenheit einer bestimmten Verbindung vermindert oder unterdrückt werden kann. Häufig steuert ein reprimierbares Operon die Synthese dieser Enzyme.
  • Reproduktion, engl. reproduction
    die Fortpflanzung ( → sexuelle Fortpflanzung, → asexuelle Fortpflanzung)
  • reproduktive Isolation, engl. reproductive isolation
    die Situation, dass eine Population ihre Gene ausschließlich untereinander austauscht und nicht mit anderen Populationen der gleichen Art; kann zur Artbildung führen
  • Residualvolumen (RV), engl. residual volume
    die Menge an Atemluft, die beim Ausatmen in der Lunge verbleibt
  • Statistischer Fehler, Differenz zwischen Beobachtungs- und Erwartungswert (> G).
  • Residuen, engl. residuals
    die Abweichungen einzelner Beobachtungen in einem bivariaten Streudiagramm von der linearen Regressionsgeraden entlang der y-Achse
  • Resistenzfaktoren
    → R-Faktoren
  • Resistenzgene
    → R-Gene
  • Resorptionsphase, engl. resorption phase
    Phase, während der Nährstoffe im Verdauungstrakt eines Tieres resorbiert werden (Gegensatz zu → Postresorptionsphase)
  • Respiration
    → Atmung
  • respiratorischer Burst
    Sauerstoffabhängige Veränderung des Stoffwechsels bei neutrophilen Zellen und Makrophagen, die durch Phagocytose opsonisierte Partikel aufgenommen haben, etwa mit Komplementproteinen oder Antikörpern bedeckte Bakterien. Durch die Entladung werden toxische Metaboliten gebildet, die bei der Abtötung aufgenommener Mikroorganismen von Bedeutung sind.
  • Respondentes Verhalten
    Respondentes Verhalten ist bewusst abgewogen und die Reaktion auf Erwartungen von Personen oder auf Umstände einer Situation (z. B. Leistungssport betreiben, weil man sich gerade in einem sportlichen Freundeskreis befindet). Dabei handelt es sich meistens um Entscheidungen oder Bewertungen, die als sozial erwünscht angesehen werden und aus wohlüberlegten Abwägungsprozessen resultieren (McClelland 1980).
  • Ressourcen, engl. resources
    Bestandteile der Umwelt wie Nahrung, Wasser, Licht und Lebensraum, die Organismen zum Leben benötigen
  • Ressourcenaufteilung, engl. resource partitioning
    eine Situation, in der Arten begrenzte Ressourcen gemeinsam nutzen, aber jeweils etwas unterschiedlich, was eine Coexistenz ermöglicht
  • ressourcenvermittelte Coexistenz, engl. resource mediated coexistence
    eine Form der Coexistenz von Konkurrenten, bei der Faktoren wie Störungen, Stress oder Prädation, die auf den dominanten Konkurrenten einwirken, dem unterlegenen Konkurrenten Zugang zu begrenzten Ressourcen ermöglichen
  • Restaurationsökologie, engl. restoration ecology
    die biologische Fachrichtung vom Wiederherstellen geschädigter oder zerstörter Lebensräume durch aktives Eingreifen des Menschen
  • Restriktionsendonucleasen
    → Restriktionsenzyme
  • Restriktionsenzym
    Quelle: Genetik
    (lat. restringere, einschränken, hemmen) Nukleasen, die bestimmte Sequenzen der DNA erkennen und schneiden (7 Abschn. 4.3.2, 7 Technikbox 13).
  • Restriktionsenzyme (Restriktionsendonucleasen), engl. restriction enzymes
    Enzyme, die doppelsträngige DNA-Moleküle an bestimmten Stellen schneiden. Manche erzeugen durch versetztes Schneiden der beiden DNA-Stränge kohäsive Enden (sticky ends) – „klebrige“ einzelsträngige Enden. Sie werden in großem Umfang in der Gentechnik verwendet.
  • Restriktionsfaktoren
    Körpereigene Proteine, welche die Vermehrung von Retroviren wie HIV auf zellulär autonome Weise hemmen.
  • Restriktionsfragmentlängenpolymorphismen (RFLPs), engl. restriction fragment length polymorphisms
    unterschiedliche Längen von Restriktionsfragmenten, die nach einer Spaltung der DNA durch Restriktionsenzyme mit einer Sonde nachgewiesen werden können und auf lokale Sequenzunterschiede in der DANN homologer Chromosomen zurückgehen
  • Restriktionsfragmentlängenpolymorphismus
    Abkürzung von „restriction fragment length polymorphism“. Schneiden wir mit einem Restriktionsenzym eine bekannte DNA-Sequenz und bestimmen wir die Basenzahl der Produkte, dann ergibt die Summe der Teilprodukte die Basenzahl der gesamten DNA-Sequenz. Nach der elektrophoretischen Auftrennung sehen wir mehrere kleine Teilprodukte. Tragen einige Individuen die Schnittstelle und andere nicht, dann sprechen wir von einem RFLP, falls die Variation der Definition eines Polymorphismus (> G) genügt.
  • Restriktionspunkt, engl. restriction point (R)
    spezifischer Zeitpunkt während der G1-Phase des Zellzyklus, nach dem der weitere Ablauf des Zellzyklus nicht mehr aufzuhalten ist
  • Restriktionsschnittstelle (Erkennungssequenz), engl. restriction site
    spezifische Basensequenz der DNA, die von einem Restriktionsenzym erkannt und an der die DNA geschnitten wird
  • Restriktionsverdau, engl. restriction digestion
    Methode zum Schneiden von DNA mit Restriktionsenzymen. Bei der enzymatischen Reaktion wird ein DNA-Molekül durch ein Restriktionsenzym in Fragmente gespalten.
  • Retina
    Siehe Netzhaut.
  • Retina (von lat. rete für „Netz“), engl. retina
    Netzhaut; die lichtempfindliche Zellschicht im Auge von Wirbeltieren oder Cephalopoden
  • Retinal, engl. retinal
    lichtabsorbierender Anteil des Sehpigments → Rhodopsin; leitet sich von β-Carotin ab
  • Retinoblastomprotein, engl. retinoblastoma protein
    Protein, das eine tierische Zelle daran hindert, den Restriktionspunkt zu überschreiten; muss inaktiviert werden, damit der Zellzyklus vollendet werden kann
  • Retinofugale Projektion
    Ein neuronaler Pfad, der Informationen vom Auge wegführt.
  • Retinotectale Projektion
    Ein neuronaler Pfad, der Informationen von der Netzhaut zum Colliculus superior leitet.
  • Retinotopie
    Die topografische Organisation im visuellen System, bei der benachbarte Zellen der Netzhaut Informationen auf benachbarte Zellen in der Zielstruktur übertragen.
  • Retinsäure
    Signalmolekül, das sich von Vitamin A ableitet und im Körper viele Funktionen besitzt. Wahrscheinlich ist es auch an der Induktion einer immunologischen Toleranz im Darm beteiligt.
  • Retrograde Amnesie
    Gedächtnisverlust für Ereignisse vor einer Erkrankung oder einem Hirntrauma.
  • Retrograder Botenstoff
    Jeder chemische Botenstoff, der Informationen von der postsynaptischen Seite einer Synapse an die präsynaptische Seite vermittelt.
  • Retrograder Transport
    Axoplasmatischer Transport von einer Axonterminale zum Soma.
  • Retrotranslokation
    Rückkehr von Proteinen des endoplasmatischen Reticulums in das Cytosol.
  • Retroviren, engl. retroviruses
    RNA-Viren, die die Reverse Transkriptase enthalten. Ihre DNA dient als Matrize für die Herstellung von cDNA, die anschließend in ein Chromosom einer Wirtszelle eingebaut wird.
  • Retrovirus
    Quelle: Genetik
    "(lat. retro, rückwärts) Virus mit RNA als genetischem Material; benutzt die Reverse Transkriptase, um RNA in DNA umzuschreiben."
  • Retrovirus
    Virus mit einzelsträngiger RNA, das mithilfe des viralen Enzyms Reverse Transkriptase sein Genom in eine DNA-Zwischenstufe umkopiert und zur Replikation in das Genom der Wirtszelle integriert.
  • Reverse Transkriptase
    Quelle: Genetik
    (lat. revertere, zurückwenden) Enzym, das an einer Matrize aus RNA einen komplementären Strang aus DNA synthetisiert (cDNA, Retrovirus).
  • Reverse Transkriptase
    Virale, RNA-abhängige DNA-Polymerase, die bei Retroviren vorkommt und die RNA des Virusgenoms in DNA transkribiert (beispielsweise bei HIV).
  • Reverse Transkriptase, engl. reverse transcriptase
    Enzym, das die Produktion von DNA (cDNA) katalysiert und dabei RNA als Matrize benutzt; unverzichtbar für die Reproduktion von Retroviren und in der Gentechnik häufig verwendet
  • reverse Transkription, engl. reverse transcription
    die Synthese von DNA mittels einer RNA als Matrize
  • reversible Reaktion, engl. reversible reaction
    eine chemische Umwandlung, die in beide Richtungen verlaufen kann, sodass die Reaktanden zu Produkten werden können und umgekehrt
  • Reversion
    Quelle: Genetik
    (lat. revertere, zurückwenden) Rückmutation eines Allels zum Wildtyp (S. 348).
  • Reversion (Rückmutation), engl. reversion mutation
    eine zweite oder dritte Mutation, durch die die ursprüngliche DNA-Sequenzwiederhergestellt oder eine neue Sequenz erzeugt wird, welche sich in einem nichtmutierten Phänotyp äußert
  • Revier
    → Territorium
  • rezente Arten, engl. extant species
    heute (in der geologischen Gegenwart) lebende Arten
  • Rezeptives Feld
    Der Bereich einer sensorischen Oberfläche (Netzhaut, Haut), der bei Stimulierung das Membranpotenzial eines Neurons verändert.
  • rezeptives Feld, engl. receptive field
    Gruppe von Photorezeptoren in der Netzhaut, die bei Reizung eine bestimmte Zelle im Sehsystem aktiviert
  • Rezeptor
    Quelle: Genetik
    (lat. recipere, aufnehmen, zurücknehmen) Molekül, welches ein Signalmolekül (Ligand) binden kann und so zur Signaltransduktion beiträgt.
  • Rezeptor
    (1) Ein spezialisiertes Protein, das chemische Signalsubstanzen wie Neurotransmitter wahrnimmt und eine zelluläre Reaktion einleitet. (2) Eine spezialisierte Zelle, die Umweltreize wahrnimmt und neuronale Reaktionen auslöst.
  • Rezeptor
    → Rezeptorprotein, → Sinneszelle
  • Rezeptor-Editing
    Austausch der leichten oder schweren Kette eines autoreaktiven Antigenrezeptors auf ungereiften B-Zellen gegen eine neu umgelagerte Kette, die keine Autoreaktivität verursacht.
  • Rezeptor-Serin/Threonin-Kinasen (RSTKs)
    Rezeptoren, die in ihrer cytoplasmatischen Domäne eine intrinsische Serin/Threonin-Kinase-Aktivität enthalten.
  • Rezeptoragonist
    Ein Wirkstoff, der an ein Rezeptormolekül bindet und dieses in seiner Funktion aktiviert.
  • Rezeptorantagonist
    EinWirkstoff, der an ein Rezeptormolekül bindet und dieses in seiner Funktion hemmt.
  • rezeptorassoziierte Kinasen
    Cytoplasmatische Proteinkinase, die mit den intrazellulären Schwänzen von signalgebenden Rezeptoren assoziieren und zur Erzeugung von Signalen beitragen, aber kein intrinsischer Bestandteil der Rezeptoren sind.
  • Rezeptorpotenzial
    Eine reizinduzierte Veränderung des Membranpotenzials einer sensorischen Rezeptorzelle.
  • Rezeptorpotenzial (Generatorpotenzial), engl. receptor potential
    graduierte Veränderung im Ruhepotenzial einer Sinneszelle, wenn diese stimuliert wird
  • Rezeptorprotein, engl. receptor protein
    Protein, das ein bestimmtes Molekül (Ligand) binden kann oder einen spezifischen Reiz innerhalb der Zelle oder in der äußeren Umgebung der Zelle erkennt
  • Rezeptorsubtyp
    Eines von mehreren Rezeptormolekülen, an das ein bestimmter Neurotransmitter binden kann.
  • Rezeptortyrosinkinasen (RTKs)
    Rezeptoren, die in ihrer cytoplasmatischen Domäne eine intrinsische Tyrosinkinaseaktivität enthalten.
  • rezeptorvermittelte Endocytose
    Aufnahme von Molekülen, die an Oberflächenrezeptoren der Zelle gebunden sind, in Endosomen.
  • rezeptorvermittelte Endocytose, engl. receptor-mediated endocytosis
    Endocytose, die durch Bindung von Makromolekülen an spezifische Membranrezeptoren ausgelöst wird
  • Rezessiv
    Quelle: Genetik
    "(lat. recedere, zurückweichen) Art der phänotypischen Ausprägung eines Allels; der Phänotyp wird nur in Homozygoten sichtbar. Gegensatz: dominant (S. 464)."
  • rezessives Allel, engl. recessive allele
    Allel eines Gens, das sich bei gleichzeitigem Vorhandensein eines dominanten Allels phänotypisch nicht auswirkt (Gegensatz zu → dominantes Allel)
  • Vollständige Dominanz: Nur eine elterliche Erbanlage (> Gen) bestimmt die Merkmalsausprägung, während die andere nicht zum Tragen kommen – letztere ist rezessiv. Die Erbanlage für die rote Blütenfarbe der Gartenerbse ist dominant über der (rezessiven) Erbanlage für weiße Blütenfarbe. Unvollständige oder partielle Dominanz: Beide elterliche Erbanlagen tragen zur Merkmalsausprägung bei. Das Ausmaß der Dominanz der elterlichen Erbanlage bestimmt das Merkmal. So können alle möglichen intermediären Mischformen zur Ausprägung kommen. Im Fall, dass verschiedene elterliche Erbanlagen in gleicher Stärke zur Merkmalsbildung beitragen, sprechen wir von Kodominanz.
  • Reziproke Hemmung
    Der Prozess, bei dem die Kontraktion einer Reihe von Muskeln mit der Entspannung der antagonistischen Muskeln einhergeht.
  • reziproke Kreuzungen, engl. reciprocal crosses
    zwei Kreuzungen, bei denen das Geschlecht der Eltern vertauscht ist: Eine Kreuzung erfolgt mit einem Männchen mit Genotyp A und einem Weibchen mit Genotyp B, die andere mit einem Männchen mit Genotyp B und einem Weibchen mit Genotyp A.
  • Abkürzung von „restriction fragment length polymorphism“. Schneiden wir mit einem Restriktionsenzym eine bekannte DNA-Sequenz und bestimmen wir die Basenzahl der Produkte, dann ergibt die Summe der Teilprodukte die Basenzahl der gesamten DNA-Sequenz. Nach der elektrophoretischen Auftrennung sehen wir mehrere kleine Teilprodukte. Tragen einige Individuen die Schnittstelle und andere nicht, dann sprechen wir von einem RFLP, falls die Variation der Definition eines Polymorphismus (> G) genügt.
  • Kleine GTPase, die mit gebundenem GTP die mTOR-Kinase aktiviert. Rheb wird durch den GTPase-aktivierenden (GAP-)Proteinkomplex TSC1/2 inaktiviert.
  • Rheumafaktoren
    Anti-IgG-Antikörper der IgM-Klasse; wurden zuerst bei Patienten mit rheumatoider Arthritis entdeckt, kommen aber auch bei gesunden Personen vor.
  • rheumatisches Fieber
    Durch Antikörper, die bei einer Infektion mit Streptococcus-Spezies entstehen, verursachte Krankheit. Diese Antikörper zeigen Kreuzreaktionen mit Nieren?, Gelenk- und Herzantigenen.
  • rheumatoide Arthritis (RA)
    weit verbreitete entzündliche Gelenkerkrankung, die wahrscheinlich auf einer Autoimmunreaktion beruht.
  • "Epidermis der einjährigen Wurzel; bildet die Wurzelhaare aus. > Wurzel"
  • Rhizoide (von griech. rhiza für „Wurzel“), engl. rhizoids
    (1) haarartige Zellausstülpungen bei Laubmoosen, Lebermoosen und einigen wenigen Gefäßpflanzen; erfüllen die gleichen Funktionen wieWurzeln undWurzelhaare bei Gefäßpflanzen (Verankerung, Nährstoffaufnahme); (2) auch verzweigte, wurzelähnliche Auswüchse mancher Pilze und wurzelartigen Fortsätze der Braunalgen, wo sie ausschließlich Verankerungsfunktion haben
  • Rhizom, engl. rhizome
    spezieller, unterirdisch wachsender Spross (Gegensatz zu → Wurzeln), der horizontal in der Erde verläuft
  • Rhizosphäre
    Bereich um die Wurzel, der mit ihr interagiert. > Wurzel
  • → Rho-Familie der kleinen GTPasen
  • Rho-Familie der kleinen GTPasen
    Mehrere kleine GTPasen, die als Reaktion auf verschiedene Rezeptosignale das Actincytoskelett regulieren. Beispiel sind Rac, Rho und Cdc42.
  • Rhodopsin
    Das Photopigment in den Stäbchen.
  • Rhodopsin, engl. rhodopsin
    am Sehprozess beteiligter Sehfarbstoff; dient dabei als Lichtsensor, reagiert auf die einfallenden Photonen und setzt diesen Reiz in eine chemische Reaktion um (vgl. → Opsin, → Retinal)
  • Rhombencephalon
    Siehe Rautenhirn.
  • Rhombencephalon
    → Rautenhirn
  • Ribonucleinsäure
    → RNA
  • Ribose, engl. ribose
    aus fünf Kohlenstoffatomen bestehender Zucker, der in Nucleotiden und der RNA vorkommt
  • Ribosom
    Quelle: Genetik
    RNA-Protein-Komplex, an dem die Translation stattfindet.
  • Ribosom
    Ein Zellorganell, das aus Aminosäuren entsprechend der Information auf der Messenger-RNA neue Proteine zusammensetzt.
  • Ort der Translation der Proteinbiosynthese
  • RNA-Moleküle, die neben Proteinen am Aufbau von Ribosomen (> G) beteiligt sind.
  • ribosomale RNA (rRNA), engl. ribosomal RNA
    die in den Ribosomen enthaltenen RNAs; an der Ausbildung von Peptidbindungen beteiligt
  • Ribosomen, engl. ribosomes
    etwa 25 nm große Protein/rRNAKomplexe, an denen im Cytoplasma die Proteinsysnthese stattfindet
  • Ribozyme, engl. ribozymes
    RNA-Moleküle mit katalytischer Aktivität
  • Ribulosebisphosphat-Carboxylase/Oxygenase
    → Rubisco
  • Richtungsselektivität
    Die Eigenschaft von Zellen des Sehsystems, die nur reagieren, wenn Reize aus einer bestimmten Richtung kommen.
  • Ricinus communis – Wunderbaum
    Euphorbiaceae
  • Rictor
    → mTORC2
  • Riechepithel
    Eine Schicht von Zellen, die einen Teil des Nasenraums auskleidet und die olfaktorischen Rezeptorneuronen enthält.
  • Riechkolben (Bulbus olfactorius)
    Eine zwiebelförmige Gehirnstruktur, die sich aus dem Großhirn ableitet und Eingang von olfaktorischen Rezeptorneuronen erhält.
  • Riechrinde
    Die Region der Großhirnrinde, die mit dem Riechkolben verbunden und vom Neocortex durch die rhinale Fissur getrennt ist.
  • Riesenchromosom
    Quelle: Genetik
    "Entstehen durch Vervielfachung (Replikation) eines Chromosoms während der Interphase ohne nachfolgende Zellteilung (Vorkommen besonders in Speicheldrüsen von einigen Insekten; 7 Abschn. 6.4.1)."
  • Chromosomen (> G), die aus vielen Chromatiden (> G) bestehen. Bei einigen Arten finden wir solche Chromosomen in bestimmten Körperzellen. Diese Chromosomen werden auch als Riesenchromosomen bezeichnet und können leicht mit dem Mikroskop beobachtet werden.
  • RIG-I
    → RIG-I-like-Rezeptoren
  • RIG-I-like-Rezeptoren (RLRs)
    Kleine Familie von intrazellulären Virussensoren, die mithilfe einer carboxyterminalen RNA-Helikase-ähnlichen Domäne verschiedene Formen von Virus-RNA erkennen. Diese Rezeptoren vermitteln ihre Signale über MAVS, wodurch die antivirale Immunität aktiviert wird. Beispiele sind RIG-I, MDA-5 und LGP2.
  • Bereich zwischen äußerem Leitbündelring und Epidermis bzw. Periderm. > Borke
  • Arten, deren Verbreitungsgebiete sich unterscheiden, jedoch geografisch zusammenhängend sind. Individuen aus direkt benachbarten Arten können erfolgreich reproduzieren, während jene aus geografisch weit entfernten Populationen reproduktiv isoliert sind.
  • CARD-Domäne, die eine Serin/Threonin-Kinase enthalten, welche bei der Signalübertragung durch NOD-Proteine mitwirkt und dabei zur Aktivierung des Transkriptionsfaktors NFκB beiträgt.
  • Riplet
    E3-Ubiquitin-Ligase, die bei der Signalübertragung durch RIG-I und MDA-5 zur Aktivierung von MAVS eine Rolle spielt.
  • Risikokosten, engl. risk costs
    die erhöhte Wahrscheinlichkeit, verletzt oder getötet zu werden, wenn Organismen ein bestimmtes Verhalten praktiziert, statt zu ruhen (vgl. → Energiekosten, → Opportunitätskosten)
  • Risikoverhalten
    „Risikoverhalten ist ein verhaltensbedingter Faktor, der empirisch nachgewiesen die Inzidenz einer spezifischen Krankheit in der Population erhöht und daher für den Einzelnen mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit eine Gefährdung für eine Krankheit darstellt“ (Faltermeier 2005).
  • Rituximab
    Chimärer Antikörper gegen CD20, der dazu dient, bei der Behandlung eines Non-Hodgkin-Lymphoms B-Zellen zu beseitigen.
  • RNA
    Quelle: Genetik
    "Ribonukleinsäure; Nukleinsäure, die durch Ribose als Zuckerbestandteil charakterisiert ist. RNA kommt üblicherweise einzelsträngig vor, kann aber leicht Haarnadelstrukturen ausbilden, die doppelsträngige Bereiche enthalten. Es gibt verschiedene Formen, z. B. mRNA (messenger-RNA; 7 Abschn. 3.3), tRNA (transfer-RNA; 7 Abschn. 3.4), ribosomale RNA (rRNA; 7 Abschn. 3.5); regulatorische RNAs (7 Abschn. 8.2)."
  • "Abkürzung von „ribonucleic acid“ (die deutsche Abkürzung RNS von Ribonukleinsäure ist veraltet). Ein Molekül, das sich von der DNA leicht unterscheidet; so wird die Base Thymin durch Uracil ersetzt und der Zucker Ribose ist Teil des RNA-Moleküls. Der biologische Stoffwechsel benötigt eine große Anzahl verschiedener RNA-Moleküle: messenger RNA (mRNA, Boten-RNA) für die Proteinsynthese; transfer RNA (tRNA) für den Transport von einzelnen Aminosäuren zur Polypeptidsynthese; ribosomale RNA (rRNA) für den Aufbau von Ribosomen und eine Vielzahl von kleinen RNA-Molekülen wie zum Beispiel microRNA und small interfering RNA, die für die Regulation von Struktur-Genen (> G) von Bedeutung sind."
  • RNA (Ribonucleinsäure), engl. ribonucleic acid
    meist einzelsträngig vorliegende Nucleinsäure, deren Nucleotide Ribose statt Desoxyribose enthalten und bei der die in der DNA vorkommende Base Thymin durch Uracil ersetzt wird; fungiert bei manchen Viren als Genom. (vgl. → ribosomale RNA, → Transfer-RNA, → Messenger-RNA, → Ribozyme)
  • RNA-Editing, engl. RNA editing
    Veränderung der Basensequenz der mRNA vor der Translation
  • RNA-Exosom
    Komplex aus mehreren Untereinheiten, der bei der Prozessierung und beim Editing von RNA eine Rolle spielt.
  • Ein DNA-Abschnitt, der nur in RNA umgeschrieben wird, aber danach nicht in ein Polypeptid übersetzt wird. RNAGene haben ihre Bedeutung bei der Regulation der Proteinsynthese.
  • RNA-Interferenz
    Quelle: Genetik
    (lat. interferre, unterbrechen) Abkürzung: RNAi. Methode zur Hemmung der Genexpression durch kleine RNA-Moleküle (7 Abschn. 8.2.1, 7 Technikbox 20).
  • RNA-Interferenz (RNAi), engl. RNA interference
    Methode zur Hemmung der Translation der mRNA. Dabei entstehen aus kurzen, doppelsträngigen RNA-Fragmenten (siRNA, von small interfering), die entweder künstlich oder von der Zelle produziert worden sind, kleine, einzelsträngige RNA-Stücke. Diese binden dann an komplementäre Abschnitte in der mRNA und katalysieren damit deren Abbau.
  • RNA-Polymerase
    generiert in der Transkription eine mRNA-Kopie eines DNA-codierten Genabschnittes
  • RNA-Polymerase, engl. RNA polymerase
    Enzym, das die Bildung von RNA anhand einer DNA-Matrize katalysiert und die einzelnen Ribonucleotide verbindet
  • RNA-Prozessierung, engl. RNA processing
    Modifikation des RNA-Primärtranskripts, beispielsweise durch das Herausschneiden (Spleißen) von Introns
  • RNA-Spleißen
    Der Prozess, bei dem Introns, also die Bereiche eines RNA-Primärtranskripts, die kein Protein codieren, entfernt werden.
  • RNA-Spleißen (rna splicing)
    Modifikation des Transkripts bei Eukaryoten. Während des Spleißens entfernen Enzyme die Introns aus dem Transkript und verbinden die Exons miteinander und bilden so aus der Prä-mRNA die reife mRNA.
  • RNA-Spleißen, engl. RNA splicing
    letztes Stadium der RNA-Prozessierung bei Eukaryoten, bei dem die Transkripte der Introns durch Ribonucleoproteine, die snRNPs (small nuclear ribonucleoprotein particles), herausgeschnitten werden (vgl. → Spleißosom)
  • RNA-Transkript, engl. RNA transcript
    am DNA-Strang gebildete, komplementäre RNA
  • RNAi
    → RNA-Interferenz
  • Robinia pseudoacacia – Robinie
    Fabaceae
  • Rollenambiguität
    Rollenambiguität (Zweideutigkeit oder Uneindeutigkeit der Rollenbeschreibung) in einer Gruppe beschreibt, dass einem Gruppenmitglied wichtige und eindeutige Informationen fehlen, um eine bestimmte Rolle (innerhalb einer Gruppe) erfolgreich auszuüben.
  • Rostral
    Anatomische Lagebezeichnung; Richtung Nase gelegen oder anterior.
  • rotationale Furchung, engl. rotational cleavage
    bei Säugetieren vorkommende Form der holoblastischen Furchung. Die erste Furchungsebene verläuft parallel zur animal-vegetativen Achse, die beiden zweiten Furchungsebenen jeweils im rechten Winkel zueinander.
  • rote Pulpa
    Nichtlymphatischer Bereich der Milz, in dem die roten Blutkörperchen abgebaut werden.
  • Roter Kern (Nucleus ruber)
    Eine Zellgruppe im Mittelhirn, die an der Bewegungskontrolle beteiligt ist.
  • Sehschwäche. Individuen können die Farben rot und grün nicht oder nur unvollständig unterscheiden.
  • Routine
    Bei einer Routine handelt es sich um einen stets annähernd gleich ablaufenden, strukturierten Vorgang, der Fertigkeiten umfasst, die für die Lösung einer anstehenden Aufgabe funktional sind.
  • rRNA
    → ribosomale RNA
  • RS-SCID (radiation-sensitive SCID)
    Schwerer kombinierter Immundefekt aufgrund einer Störung in der DNA-Reparatur, sodass die Zellen keine V(D)J-Rekombination durchführen und auch keine strahleninduzierten DNA-Schäden reparieren können.
  • → Rekombinationssignalsequenzen
  • RT-PCR, engl. reverse transcriptase polymerase chain reaction
    eine Labormethode zum Nachweis von RNA. Dabei wird die RNA zunächst mit der Reversen Transkriptase (RT) inkubiert und so eine cDNA erzeugt; diese cDNA wird anschließend mithilfe der Polymerasekettenreaktion (PCR) amplifiziert.
  • Hauptachse (Spross, Wurzel) mit Speicherfunktion > Knolle
  • Rubisco, engl. rubisco
    Abkürzung für das Enzym Ribulosebisphosphat-Carboxylase/Oxygenase, das die Fixierung von Kohlendioxid durch Ribulosebisphosphat katalysiert und damit den ersten Schritt der photosynthetischen Kohlenstoffdioxidfixierung bzw. der Lichtatmung katalysiert
  • Rubus idaeus – Himbeere
    Rosaceae
  • Rückenmark (Medulla spinalis)
    Der Teil des zentralen Nervensystems, der sich in der Wirbelsäule befindet.
  • Rückenmarksreflex
    → Spinalreflex
  • Rückenmarkssegment
    Eine Gruppe von Hinter- und Vorderwurzeln mit den entsprechenden Anteilen des Rückenmarks.
  • Rückfangmethode
    → Fang-Wiederfang-Methode
  • Rückkopplung
    → Feedback
  • Rückkreuzung
    Quelle: Genetik
    Kreuzung eines F1-Heterozygoten (F1-Generation) mit einem Elternteil (oder mit einem Organismus, der mit einem der Eltern genetisch identisch ist).
  • Rückkreuzung (Testkreuzung), engl. test cross
    Kreuzung eines Individuums mit dominantem Phänotyp, aber unbekanntem Genotyp (der homozygot oder heterozygot sein kann) mit einem Individuum, das einen homozygot rezessiven Phänotyp aufweist (durch den Anteil der verschiedenen Phänotypen bei den Nachkommen kann man auf den unbekannten Genotyp schließen)
  • Mutation, die einen ursprünglichen Zustand eines Allels wiederherstellt.
  • Rückmutation
    → Reversion
  • Rudimente, engl. rudiments
    verkümmerte Überreste ursprünglich vorhandener Merkmale, die für den Organismus keinen Anpassungswert mehr besitzen (d. h. nicht mehr gebraucht werden) und daher von der Selektion nicht erhalten wurden
  • Ruffini-Körperchen, engl. Ruffini endings
    langsam adaptierende Dehnungsrezeptoren in der Haut
  • Ruhepotenzial
    Das Membranpotenzial oder die Spannung über einer Membran, die von einer Zelle aufrechterhalten wird, wenn sie keine Aktionspotenziale generiert. Neuronen haben ein Ruhepotenzial von etwa -65mV.
  • Ruhepotenzial, engl. resting potential
    Membranpotenzial einer erregbaren Zelle im Ruhezustand. Bei einer ruhenden Zelle ist die Innenseite negativ und die Außenseite positiv geladen. (Gegensatz zu → Aktionspotenzial; vgl. → Membranpotenzial)
  • Ruhestoffwechsel
    → Grundumsatz
  • Ruhezustandsaktivität
    Aktivität im Gehirn einer wachen Person während einer Ruhephase, in der keine spezifischen Aufgaben durchgeführt werden.
  • Rundes Fenster
    Ein membranbedecktes Loch in der knöchernen Hörschnecke des Innenohrs, das am Ende der Scala tympani liegt.
  • rundes Fenster, engl. round window
    von einer elastischen Membran überzogene Öffnung am Ende der Schnecke im menschlichen Ohr; verbindet das Innenohr mit dem Mittelohr
  • Rüssel, engl. proboscis
    schlauchförmiges, sehr bewegliches, muskulöses Organ, das als Verlängerung des Mund-Nasen-Bereichs der Aufnahme von Nahrung und Flüssigkeit sowie der Atmung dient und oft auch ein Greifwerkzeug ist
  • Ruxolitinib
    Inhibitor der JAK1- und JAK2-Kinase, der für die Behandlung der Myelofibrose zugelassen ist.